Geht der Einsatz chinesischer Solarmodule auf Kosten der Umwelt?

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„Made in China“ trifft inzwischen auf rund zwei Drittel der Solarmodule zu. Das Problem dabei für unsere Umwelt: Erst sobald ein Solarpanel auf einem Dach installiert ist, kann es durch den produzierten sauberen Strom zur Entlastung der Umwelt beitragen. Davor steht jedoch der Produktionsprozess dieses Moduls.

Von etwa doppelt so hohen Umwelt-Belastungen bei der Solarpanel-Herstellung in China wird inzwischen ausgegangen. Worauf bezieht sich dieser Vergleich? Sonnenkollektoren, die in China produziert und in Europa eingesetzt werden und Module, die in Europa produziert und dort auch eingesetzt werden, werden miteinander verglichen.

Warum ist der ökologische Fußabdruck chinesischer Solarpanels so groß? Als Hauptgründe haben sich die Folgenden herauskristallisiert: niedrigen Effizienz- und Umweltstandards in China sowie die überwiegende Stromgewinnung aus Kohle.

Kompensieren ließe sich dieser höhere Energieaufwand bei der Herstellung später nur, wenn die chinesischen Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) eine um 20 bis 30 Prozent längere Betriebsdauer hätten. Unberücksichtigt blieb bei diesen Betrachtungen noch die beim Transport der Solarpanels eingesetzte Energie. Diese würde die Umweltbilanz chinesischer Solarmodule noch einmal verschlechtern.

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(Quelle: https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/energie/chinesische-solarzellen-verheerende-umweltbilanz/ )
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